Das USM Möbelbausystem ist äusserst langlebig und weist auch als Secondhandprodukt noch eine hohe Qualität auf. Bei Büroauflösungen oder Neumöblierungen sind wir daher dankbare Abnehmerin von gebrauchtem USM Mobiliar und übernehmen gerne auch grosse Mengen. Wie das genau abläuft, erläutert Geschäftsleiter Dominic Deichgard.
Dominic Deichgard, an welchen Möbeln ist die Südhang Arbeitsintegration & Handels AG interessiert?
Dominic Deichgard: Wir interessieren uns in erster Linie für USM Haller Regale, Korpusse, Sideboards, Lowboards und Theken, aber auch für höhenverstellbare USM Tische.
Kann ich auch als Privatperson meinen alten USM Rollkorpus verkaufen?
Grundsätzlich ja. Allerdings sind wir primär an grösseren Mengen interessiert, damit wir für unsere Kund*innen eine schöne Auswahl an Material bereitstellen können. Am besten schickt man uns Fotos von allen nicht mehr genutzten USM Möbeln zu und wir prüfen, ob wir diese weiterverwenden können.
Spielt die Farbe der Möbel eine Rolle?
Die Farbe spielt vorderhand keine Rolle. Damit wir aber ein vielseitiges Sortiment anbieten und auf die Wünsche unserer Kund*innen eingehen können, achten wir beim Einkauf schon darauf, dass wir Mobiliar in möglichst vielen verschiedenen USM Farben erwerben können.
Wie gehe ich vor, wenn ich mein USM Mobiliar veräussern möchte?
Als erstes benötigen wir möglichst detaillierte Informationen über die Produkte. Am besten fotografiert man die Produkte, misst die Grössen und schickt uns alles per Kontaktformular oder per E-Mail zu. Wir prüfen dann die Unterlagen, nehmen bei Bedarf Kontakt auf mit dem/der Anbieter*in und machen ein Kaufangebot.

Wie geht es dann weiter?
Werden wir uns mit dem Verkauf einig, kümmern wir uns um die professionelle Demontage und den Transport des Mobiliars. Je nach Menge organisieren wir dafür eine Spedition oder holen das Mobiliar mit unserem eigenen Lieferwagen ab.
Der/die Verkäufer*in muss sich also um nichts kümmern?
Genau so ist es. Die Demontage und die Abholung der Möbel gehören zu unserem Service dazu. Es ist eine klassische Win-Win-Situation: wir kommen zu neuem Material für unser Lager und der/die Verkäufer*in schafft Platz bei sich und trägt noch etwas zu einer nachhaltigen und sozialen Wirtschaft bei.